Stand: 13.08.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform companycore ai, betrieben durch die companycore ai UG (haftungsbeschränkt), Sömmeringstraße 69, 50823 Köln (nachfolgend „Anbieter").
Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen (nachfolgend „Nutzer"). Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen.
Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Anbieter stellt dem Nutzer eine Web-Anwendung zur Verfügung, über die der Nutzer mithilfe von Künstlicher Intelligenz Inhalte für soziale Netzwerke (insbesondere LinkedIn, Facebook, Instagram) erstellen, planen und – nach ausdrücklicher manueller Freigabe – automatisiert über die vom Nutzer verbundenen Konten veröffentlichen lassen kann. Die Veröffentlichung erfolgt ausschließlich zeitgesteuert für Beiträge, die der Nutzer zuvor eingeplant hat; eine Veröffentlichung ohne Einplanung durch den Nutzer findet nicht statt.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweils gewählten Tarifstufe bzw. dem individuellen Angebot. Funktionen, die in der Anwendung oder auf der Website als „bald verfügbar", „Coming soon" oder „in Entwicklung" gekennzeichnet sind, sind nicht Bestandteil des geschuldeten Leistungsumfangs.
Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln, anzupassen oder einzelne Funktionen zu ersetzen, soweit dies für den Nutzer zumutbar ist und die wesentlichen Leistungen nicht beeinträchtigt werden.
Die Buchung kostenpflichtiger Tarife erfolgt derzeit nicht über einen Online-Bestellprozess, sondern individuell über den Anbieter (z. B. per E-Mail an jan@companycore.ai). Der Vertrag kommt durch die Annahme der Bestellung des Nutzers durch den Anbieter zustande, spätestens durch Freischaltung des gebuchten Tarifs. Die Registrierung eines Kontos allein begründet noch keinen Anspruch auf Leistungen. Der Anbieter behält sich vor, Registrierungen und Bestellungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Der Anbieter kann einen unentgeltlichen, zeitlich begrenzten Testzugang (derzeit 3 Tage) einräumen. Der Testzugang endet automatisch mit Ablauf des Testzeitraums und verpflichtet nicht zum Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages. Kommt kein Vertrag zustande, gilt Ziffer 9 Abs. 3 (Löschung) entsprechend.
Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung hat der Nutzer den Anbieter unverzüglich zu informieren.
Der Nutzer ist allein verantwortlich für sämtliche Inhalte, die er in die Plattform einstellt oder über die Plattform veröffentlichen lässt. Er versichert, dass diese Inhalte:
Lädt der Nutzer Fotos oder andere Inhalte hoch, auf denen dritte Personen abgebildet sind, versichert er, dass die erforderlichen Einwilligungen der abgebildeten Personen vorliegen. Dies gilt insbesondere für Referenzaufnahmen, die für ein persönliches KI-Model einer anderen Person (z. B. eines Mitarbeiters) verwendet werden; hierfür ist die ausdrückliche Einwilligung der abgebildeten Person erforderlich, bevor die Aufnahmen hochgeladen werden.
Markiert der Nutzer beim Veröffentlichen fremde Social-Media-Konten oder hinterlegt er Kollaborations-Konten, versichert er, hierzu berechtigt zu sein. Der Nutzer stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung der Pflichten aus dieser Ziffer 4 beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.
Die Plattform erstellt Text- und Bildvorschläge mithilfe verschiedener KI-Dienste. Der Nutzer ist verpflichtet, alle KI-generierten Inhalte vor Veröffentlichung inhaltlich zu prüfen, zu korrigieren und freizugeben. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität oder Rechtmäßigkeit von KI-Ausgaben.
Der Anbieter erfüllt die ihn als Anbieter treffenden Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte: KI-generierte Bilder mit realitätsnaher Darstellung werden von der Plattform mit einem sichtbaren Kennzeichen versehen (vgl. Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – KI-Verordnung). Bei der Veröffentlichung auf Instagram setzt die Plattform zusätzlich die dortige Selbstauskunft für KI-generierte Inhalte.
Diese Kennzeichnungen dürfen nicht entfernt, überdeckt oder unkenntlich gemacht werden. Soweit den Nutzer aufgrund seiner eigenen Nutzung weitergehende Kennzeichnungs- oder Transparenzpflichten treffen – etwa auf Kanälen oder in Verwendungszusammenhängen, die der Anbieter nicht kontrolliert –, bleiben diese unberührt und sind vom Nutzer einzuhalten.
Der Nutzer ist verpflichtet, nur solche LinkedIn-, Facebook- oder Instagram-Konten mit der Plattform zu verbinden, zu deren Nutzung er berechtigt ist. Der Nutzer stellt sicher, dass die Einwilligungen und Berechtigungen (z. B. als Administrator einer Unternehmensseite) vorliegen.
Der Nutzer kann – je nach Tarif – weitere Mitglieder zu seiner Organisation einladen und ihnen Rollen mit abgestuften Rechten zuweisen (z. B. Inhaber, Admin, Editor, Betrachter, externe Freigeber). Handlungen von Mitgliedern der Organisation werden dem Nutzer zugerechnet; der Nutzer ist dafür verantwortlich, dass alle Mitglieder diese AGB einhalten.
Sämtliche Zugänge der Organisation – einschließlich externer Freigeber – zählen gegen das im Tarif enthaltene Nutzerkontingent.
Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform im Rahmen der gewählten Tarifstufe ein.
Der Nutzer behält sämtliche Rechte an von ihm eingestellten Inhalten. An KI-generierten Ausgaben erhält der Nutzer im Rahmen des gesetzlich Zulässigen das Recht zur freien kommerziellen Nutzung für die eigene Geschäftstätigkeit.
Die Nutzung erfolgt gegen Zahlung der jeweils aktuell auf companycore.ai ausgewiesenen bzw. individuell vereinbarten Entgelte. Alle Preise verstehen sich – sofern nicht anders angegeben – zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Die Zahlung erfolgt per Rechnung (Überweisung), sofern nicht etwas anderes vereinbart ist; der Anbieter kann künftig einen externen Zahlungsdienstleister einsetzen. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform nach vorheriger Mahnung zu sperren.
Der Leistungsumfang umfasst tarifabhängige Kontingente (z. B. Anzahl der Marken, Nutzerzugänge und KI-Analysen pro Abrechnungszeitraum). Maßgeblich sind die Angaben der jeweiligen Tarifbeschreibung bzw. des individuellen Angebots.
Zum Schutz der Stabilität und Sicherheit der Plattform gelten zusätzlich technische Nutzungsgrenzen (z. B. Ratenbegrenzungen für KI-Anfragen, Bildgenerierungen und Uploads innerhalb bestimmter Zeitfenster). Bei Überschreitung kann der Anbieter einzelne Anfragen verzögern oder zurückweisen. Bei missbräuchlicher oder die Plattform übermäßig belastender Nutzung kann der Anbieter die Nutzung nach vorheriger Ankündigung einschränken.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums mit einer Frist von 14 Tagen in Textform (z. B. per E-Mail) gekündigt werden, sofern kein abweichender Mindestzeitraum für den gewählten Tarif vereinbart wurde.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei wiederholten erheblichen Verstößen gegen diese AGB oder gegen die Nutzungsbedingungen verbundener Drittplattformen.
Nach Vertragsende wird der Zugang gesperrt. Der Anbieter löscht die gespeicherten Inhalte und personenbezogenen Daten des Nutzers spätestens 90 Tage nach Vertragsende, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen; auf Verlangen des Nutzers erfolgt die Löschung früher. Dem Nutzer obliegt es, benötigte Inhalte vor Vertragsende zu sichern.
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform, schuldet jedoch keine konkrete Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten, Updates und Ausfälle von Drittdiensten (insbesondere LinkedIn, Meta, Supabase, KI-APIs) können zu temporären Einschränkungen führen.
Die Veröffentlichung eingeplanter Beiträge erfolgt zeitgesteuert. Ein bestimmter Veröffentlichungszeitpunkt wird nicht geschuldet; Verzögerungen, Teilerfolge (Veröffentlichung nur auf einzelnen Plattformen) oder Fehlschläge können sich insbesondere aus Vorgaben, Ratenbegrenzungen oder Störungen der Drittplattformen ergeben. Über endgültig fehlgeschlagene Veröffentlichungen wird der Nutzer in der Regel in der Anwendung informiert.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Der Anbieter haftet insbesondere nicht für:
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung.
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB anzupassen, soweit dies zur Anpassung an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen, technische Weiterentwicklungen oder Änderungen des Leistungsumfangs erforderlich ist. Änderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als akzeptiert.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters (Köln).
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.